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Felix Naef aus dem Lager I

Floristisch-faunistischer Nachrag
Zuerst zur Talebene : Zwei wichtige Gartenpflanzen edler Gärten, sind nicht erwähnt worden : die Moschus-Salbei und die Eselsdistel. Zwei typische Pflanzenarten der innerasiatischen Steppen.

Im Basislager dann die Vielfalt so ähnlich und so anders wie in den Alpen zu Hause. Dem Klima entsprechend viel silbriger als in der Schweiz. Viele der Blätter sind silbrig, oft auch dicht behaart als Schutz gegen die extreme Sonne, die Trockenheit und die Blätter haben, weiss man in einem anderen Land zu sein. Die Gemeinsamkeit ist der Name Edelweiss. Der Name dieser mythischen Pflanze ist im Kirgisischen aufgenommen worden. Ein guter Gesprächseinstieg mit den lokalen Bevölkerung, alles nomadisierende Bauern.

Nicht ein, sondern bereits vier verschiedene Scnittlaucharten konnten wir blühend entdecken; durchaus auch garten- und küchenwürdige Arten.
Dann der Schneeeinbruch beim Aufstieg in Basislager1. Aus der Vegeationszone hoch in die Gletcherwelt. Doch auch hier,  auf 4′400m ü.M., auf einer Moräne, leben noch Überlebenskünstler: Steinbreche, Steintäschel, ein Gletscherhahnenfuss. Die dominanteste Art hat silbrge Blätter, kopfige, purpurne Blüten, die völlig exotisch ist, noch keiner Familie zugeteilt werden konnte.

Die Magenflora hat sich mehrheitlich erholt.

Die faunistische Vielfalt nimmt mit der Höhe ab. Am häufigsten sind Schmetterlinge, die zeigen, dass trotz grosser Kälte auch viel Wärme auf dieser Höhe möglich ist. Momentan schwitzen wir bei 20 Grad Celsius.

Felix Naef

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