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Andreas Rüegger aus dem Basislager

Ankommen im Basislager auf 3995m

Die ersten Tage in Kirgisistan waren geprägt von tausend und einer Impression in einer orientalischen Welt. Eine unverständliche Sprache mit fremden kirgisischen Schriftzeichen, dem kyrillischen Alphabet ähnlich, zeigten die fremde Welt an. Der Markt in Osh mit seinem Völkergemisch und den vielen Gewürzen, Getreide, Brotwaren (und dem unvermeidlichen chinesischen Ramsch) liess einen an Marco Polo und die Seidenstrasse denken. Ich fühlte mich ob der vielen Eindrücke geradezu erschlagen.

Kari Kobler drückte es passend aus: „Lasst Euch Zeit, lasst die Seele auch ankommen“. Der Körper ist nach einer rüttelnden achtstündigen Fahrt endlich im Basislager gesund angekommen. Im  Basislager gilt es nun auszuruhen, mich an die Höhe anzugewöhnen und mir viel Zeit zu lassen. Hoffentlich kommt die Seele nun auch noch im Basislager an. Die Gedanken pendeln zwischen meinen Liebsten zu Hause, den Impressionen und unserem grossen Ziel dem Berg.

Ich bin gespannt wie es weiter geht, ich habe aber ein gutes Gefühl, solange ich gesund bleibe.

Andreas Rüegger

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