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Felix Näf, Oberflachs, 6 Wochen vor Expeditionsstart

Meine Vorbereitung auf die Besteigung des Pik Lenin läuft doppelspurig, sollte eigentlich dreispurig sein. Zum einen meditiere ich täglich. Ich merke, wie mir das eine innere Ruhe gibt und wie es mein physisches Fitnesstraining unterstützt. Zum andern trainiere ich meinen Körper mehr als üblich. Zu Tagesbeginn stehen diverse Dehnübungen, Rumpfbeugen und Liegestützen auf dem Programm. Die 10 km lange Velofahrt ins Büro und zurück wird ein- bis zweimal die Woche verlängert, teilweise vervierfacht und zwischendurch treibe ich den Puls beim Joggen in die Höhe. Das Höhentraining dagegen, das kommt im Moment mangels Möglichkeiten und wegen der knappen Zeit leider zu kurz. Die dritte Spur der Vorbereitung aber, die hinkt am meisten hinten nach: Lesen über Kirgistan, den Piz Lenin, Höhenbergsteigen, Höhenkrankheiten und anderes mehr. Ich hoffe, dass es am Berg selber dann auch einmal ruhige Zeiten und Möglichkeiten zum lesen gibt.

Felix Naef

Von Felix Näf

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