Archive for the ‘Vorbereitung’ Category

Diesen Beitrag Drucken

Die letzten Vorbereitungen von Goody und Jacqueline vor Ort in Bishkek

Mittwoch, Juli 22nd, 2009

Fahne Kirgistan etwas fuers geografiewissenVaeterchen Russland laesst gruessen etwas zum schmunzelBlick vom Hotel ins Altaigebirge

Nach einem ruhigen Flug via Islamabad in die kirigisische metropole Bishkek, durften wir am Flughafen mit der bürokratischen Hochgeschwinidigkeit beim Visalösen und bei der anschliessenden Einreise Bekanntschaft machen. Unser Fahrer bestätigte dann dieses Bild beim gemütlichen Einladen unser Gepäckes voll und ganz. Dafür brachte er uns dann aber sicher und freundlich in unser Hotel.

Heute Mittwoch haben wir uns nun mit der Reiseagentur Tien-Shan Travel getroffen, um noch die Feinabstimmung bezüglich Bluttransport zu klären. Mit einem nicht ganz taufrischen Mercedes wurden Dr. Jacqueline Pichler und ich quer durch Bishkek chauffiert, bis wir schliesslich auf einem alten Armeegelände ankamen. Kurz stutzten wir, denn so sah für uns eine gut funktionierende Reiseagentur à la Suissenesse nicht aus. Das ganze Areal sah relativ heruntergekommen aus und von ausgemusterten Lastwagen – sind die wirklich nicht mehr funktionstüchtig oder sollten das gar diejenigen sein, welche uns nächste Woche ins Basecamp bringen werden? – bin hin zu selbstfabrizierten Rasensprinkleranlagen welche uns relativ unkontrolliert bewässerten, war alles etwas anders als bei uns.
In einer symphatischen Runde – auch wenn wir dem russisch nicht wirklich mächtig sind - konnten wir dennoch alles regeln, sodass der Forschung nun nichts mehr im Wege steht und wir getrost in die Expedition starten können.
Mittlerweile sitzen wir bei 34°C am Pool und bereiten uns seelisch auf die Expedition vor.
von Matthias Gutmann und Jacqueline Pichler

Matthias Gutmann Jacqueline Pichler

Diesen Beitrag Drucken

Jacqueline und Goody for dem Abflug nach Bishkek

Dienstag, Juli 21st, 2009

Jacqueline und GoodyJacqueline und Goody 2IMG 0359 1

Hallo, hier ziehen zwei Expeditionsmitglieder vorab nach Bishkek……das ist doch spannend. Was mache Sie dort? Natürlich vorbereiten für die Expeditions Mannschaft die am Samstag denn anreist…Ich gehe davon aus dass Sie uns Bilder und Impressionen senden wie es dort aussieht. Webmaster Swissexped :-)

Diesen Beitrag Drucken

Trockeneis, Fieberthermometer, Training und so weiter……………..

Samstag, Juli 18th, 2009

Von Urs Hefti Urs Hefti

Diese drei Dinge fehlen aktuell noch. Betreffend Fieberthermometer sind wir sicher, dass wir das Problem in den nächsten Tagen noch schnell und unkompliziert lösen können. Beim Trockeneis ist der Optimismus schon etwas verhaltener. Sogar die WHO hat für uns gesucht, aber wurde nicht fündig. Aber die lokalen Partner von Tien-Shan Travel (www.tien-shan.com) in Bishkek sind daran, auch dieses Problem zu lösen, und haben versichert, dass Trockeneis vorhanden ist. Nun, Trockeneis, für was brauchen wir das am eisigen Pik Lenin?
Die Blutproben werden am Berg direkt durch das Forscherteam zentrifugiert und bearbeitet, und dann eingefroren. Dies machen wir in höheren Lagen so, dass wir die Proben im Eis eingraben werden, und sie so einfrieren. In tieferen Lagen aber  werden die Proben in Kühltruhen eingelagert und so gefroren. Dies braucht Strom, welchen wir durch Stromgeneratoren von HONDA produzieren, wie schon 2005 in Westchina. Unglaublich konstant und fehlerfrei habend damals die Generatoren gearbeitet, so dass wir sicher sind, dass die Blutproben auch wirklich gefroren bleiben. Die Blutproben müssen die gesamte Zeit bis zur Untersuchung in der Schweiz gefroren bleiben. Tauen sie auf, sind alle Forschungsresultate zunichte!!!
Vom Berg werden die Proben nach Bishkek kommen, zu einer Schweizer Familie, die aktuell in Kirgisien arbeitet und uns ihre Gefriertruhe überlässt. Auf dem Weg werden die Blutproben in Styroporkisten gepackt und mittels Trockeneis gekühlt. Alternativ lassen wir die Proben auch in den Gefriertruhen und verladen sie, zusammen mit einem Stromgenerator, welcher konstat Strom produziert, auf einen  Lastwagen und lassen die Fracht nach Bishkek bringen. Von da werden sie dann mit World Courier in die Schweiz transportiert. Bis dahin ist aber noch ein weiter Weg…weshalb der dritte Punkt, das Training, immer etwas zu kurz kommt und somit etwas fehlt. Und somit hoffen wir, dass uns unsere Erfahrung helfen wird, den Pik Lenin trotz fehlenden Trainingshöhenmetern besteigen zu können.
Was ist Trockeneis?

Erklärung von PanGas

Trockeneis auf Wikipedia

Diesen Beitrag Drucken

Goody und Jacqueline bereiten die Expedition vor…..

Freitag, Juli 17th, 2009

Matthias Gutmann Jacqueline Pichler

Goody und Jacqueline werden uns bereits am Dienstag 21. Juli in Richtung Kirgistan verlassen um die notwendigen Vorbereitungen für die Expedition in die Wege zu leiten, damit das Expeditionsteam dann auch eine vernünftige Umgebung vorfindet…. Machet’s guet ……und vel Glück

Diesen Beitrag Drucken

Probanden publizieren ihre Tagebücher hier im Blog

Donnerstag, Juni 18th, 2009

Felix Näf, Peter Ladriere, Jasmina Meier und Andi Rüegger geben ihre Tagebücher zum besten unter der Kategorie Tagebücher Teilnehmer.

Felix NaefPeter LadriereJasmina MeierAndreas Rüegger

Diese 4 Probanden werden in regelmässigem Turnus ihr Tagebuch in diesem Blog Präsentieren.

Die Beiträge finden sie hier

Redaktion Tommy Dätwyler

Tommy Dätwyler

Diesen Beitrag Drucken

Unbeliebte aber Notwendige Sitzungen

Sonntag, April 12th, 2009

Jacqueline, Matthias, Jens, Kari und Tommy

Eine Forschungsexpedition durchführen heisst vor allem viel Planen und Koordinieren. Regelmässig trifft sich deshalb die Expeditionsleitung, wie hier im Bild Jacqueline, Matthias, Jens, Kari und Tommy, und bespricht anstehende Probleme. Diese Sitzungen sind nicht überaus beliebt, dass sehr zeitaufwendig, aber nötig, damit alles „passt“ wenn es dann losgeht zum Pik Lenin.

Urs Hefti

Diesen Beitrag Drucken

Ausrüstungliste für Teilnehmer

Samstag, April 4th, 2009

Jens Röcken

Von Jens Röcken, Backoffice Kobler & Partner

Damit Ihr auch schon eine Vorstellung davon bekommt, was Ihr an Material benötigen werdet, findet ihr hier eine Ausrüstungsliste. Das gibt auch nicht Teilnehmern an der Expedition eine Ahnung was man überhaut so mitnehmen kann auf so eine Expedition.

Diesen Beitrag Drucken

Anleitung zur Trainingsgestaltung

Montag, März 16th, 2009

Urs Hefti

Urs Hefti

Training bedeutet Reize setzen,  um Veränderungen z.B. im Herzkreislaufsystem, in der Muskulatur etc. hervorzurufen; in der Sportmedizin spricht man von einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit. Diese verbesserte Leistungsfähigkeit sollte hinsichtlich einer 7000er Besteigung nicht nur in einer verbesserten „Herzleistung“ resultieren oder in einer grösseren Muskelmasse, sondern vor allem auch die emotionale Konstitution verbessern.
Die Trainingsreize müssen repetitiv sein, damit sie von Nutzen sind, aber nicht zu monoton, sonst sind die Veränderungen nicht gross genug, um z.B. länger und intensiver Joggen zu können. Auch dürfen diese Trainingsreize nicht zu gross werden, sonst läuft man Gefahr, in das sogenannte Übertraining zu kommen, während dem man zwar viel trainiert, die Leistung aber ständig sinkt.
Konkret bedeutet dies z.B., dass es nicht viel bringt, drei Mal pro Woche die gleiche Joggingrunde zu absolvieren. Man wird spätestens nach drei Wochen seine Leistungsfähigkeit nicht mehr verbessern. Auf der anderen Seite bringt es nichts, wenn der persönliche Trainingsplan zu überladen ist und keine Pause, sprich Erholungstage, eingeplant werden.

Die ganze Anleitung finden Sie hier

Training Vorlage

Diesen Beitrag Drucken

Arbeiten am Entwurf für die offizielle Expeditionskarte

Samstag, Februar 14th, 2009

14. Februar 2009:  Kein Outdoorwetter: Also „indoor“ ran an die Arbeit

Schlechtes Wetter hat auch seine guten Seiten: Es ermöglicht der Expeditionsleitung, schon länger anstehende Arbeiten anzupacken und die Expeditionsvorbereitungen weiter voranzutreiben. Aufwändig gestaltet sich die Suche nach weiteren Sponsoren und Ausrüstern. Die Wirtschaftskrise macht die Suche nach Sponsorengeldern für die Forschung schwierig. Zum Glück finden sich Menschen, die bereit sind sich für die Pik Lenin-Expedition zu engagieren.

Auch mit verschiedenen Medien gilt es frühzeitig Kontakt aufzunehmen und die Zusammenarbeit vorzubereiten. Am intensivsten sind im Moment die Vorbereitungsarbeiten mit Schweizer Radio DRS1, das sich während der Expedition voraussichtlich täglich und immer zur selben Zeit live in die Expedition einschalten und über den Verlauf der Expedition berichten wird. Ein solches Unterfangen ist auch technisch nicht ganz einfach, braucht es doch neben Aufnahmegeräten, Satellitentelefon und Internetverbindungen auch in den Hochlagern genügend Energie. Über die genauen Sendezeiten wird später informiert.

Um das Budget aller Beteiligten nicht nicht zu belasten sind wir derzeit auch auf der Suche nach einem Sponsor für die offizielle Expeditionskarte. Matthias Gutmannfebr09 019  hat sich heute am Valentinstag deshalb nicht in einer Gärtnerei rumgetrieben, sondern am Computer verschiedene Vorschläge für die Expeditionskarte zusammengestellt febr09 022. Welche Variante das Rennen macht und welcher Sponsor sich bei der Kartenproduktion engagiert, darüber informieren wir, sobald die Entscheide gefallen sind.
Tommy Dätwyler

Diesen Beitrag Drucken

NEWS von Urs Hefti, Expeditionsleiter

Mittwoch, Januar 28th, 2009

Urs Hefti

Seit Monaten sind wir am Vorbereiten, Hoffen, Bangen und dies alles hochmotiviert. Was uns - unter anderem - in der Expeditionsleitung am meisten Schub und Energie gegeben hat war das erste Treffen anfangs Januar mit den an an diesem besonderen Projekt interessierten Personen im Naturama in Aarau. Überrascht, erfreut und fasziniert hat uns die grosse Motivation aller Interessierten. Noch war vieles offen, aber die Vorfreude und das Engagement aller Beteiligten war irgendwie spürbar.

Unterdessen sind bereits wieder ein paar Wochen vergangen. Vieles hat sich unterdessen getan…  und die Vorbereitungen intensivieren sich. Derzeit beschäftigt uns die Vervollständigung des Teams mit einem  menschlich und fachlich kompetenten Expeditionsarzt.  Und die Suche nach den letzten Probanden läuft auch noch. Auch die Verhandlungen mit den grosszügigen Sponsoren haben sich konkretisiert, genauso wie die persönlichen Vorbereitungen, sprich das Training. Es ist nicht immer leicht, den Arbeitsalltag und all die Vorbereitungsarbeiten, Termine und Treffen  unter einen Hut zu bringen, aber  es macht eben auch unglaublich viel Freude zu Sehen, wie das Projekt weiter wächst und konkreter wird.

Und: Wir sind immer noch gut im Zeitplan. Sorgen bereiten uns noch die Finanzierung der Forschung und andere organisatorische Knacknüsse. So ist es zum Beispiel schwierig in Kirgistan einen Ort zu finden, wo wir die Blutproben bei mindestens -30°Grad Celsius zwischenlagern können. Doch wir sind überzeugt, auch diese Herausforderung bald gemeistert zu haben. Mit jedem gelösten Problem steigert sich auch die Vorfreude.

Urs Hefti, Expeditionsleiter